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Betreute Projekte (Dissertationen und Habilitationen)

RITA BORROMEO FERRI: Mathematische Denkstile – Ergebnisse eine empirischen Untersuchung - August 2004 abgeschlossen + Forschung zu Kognitionsprozessen + Habilitationsprojekt zu Modellierung


Rita BORROMEO FERRI (Universität Gh Kassel)
email: borromeo@mathematik.uni-kassel.de

Zum 1.4.2011 hat sie einen Ruf als Professorin für Didaktik der Mathematik am Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Kassel angenommen.

Perspektiven der Mathematikdidaktik - Wege zur Innenwelt des mathematischen Modellierens

Homepage:
"Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri"

Habilitation: Wege zur Innenwelt des mathematischen Modellierens – Januar 2010 abgeschlossen
Die Habilitation ist publiziert im Verlag Vieweg+Teubner: Wiesbaden in der Reihe Perspektiven der Mathematikdidaktik, Vol.1, 2011, ISBN 978-3-8348-1299-5

Die Dissertation Mathematische Denkstile – Ergebnisse eine empirischen Untersuchung ist publiziert im Verlag Franzbecker: Texte zur mathematischen forschung und lehre, Band 33
2004, Verlag Franzbecker, ISBN 978-3-88120-437-8


Im Anschluss an die Promotion, 2005, hat Dr. Borromeo Ferri mit ihrem Habilitationsprojekt im Rahmen des von der DFG geförderten Graduiertenkollegs „Bildungsgangforschung des Fachbereichs Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg begonnen. Ab Januar 2006 hat Dr. Borromeo Ferri zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematik, Naturwissenschaften, Technik und ihre Didaktik am Fachbereich Erziehungswissenschaft, Mathematikdidaktik bei Prof. Dr. Gabriele Kaiser als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet und dann, im Sommersemester 2006, eine Vertretungsprofessur (W3) für Didaktik der Mathematik an der Universität Siegen am Fachbereich Mathematik angenommen. Ab November 2007 ist Dr. Borromeo Ferri als Referendarin im Landesinstitut für Ausbildung eingestellt. Nach Beendigung des Refendariats beendete sie ihre Habilitationsschrift und hat inzwischen den Ruf als Professorin für Didaktik der Mathematik am Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Kassel angenommen.


Weitere Publikationen:
Borromeo Ferri, Rita & Kaiser, Gabriele (2003). First Results of a Study of Different Mathematical Thinking Styles of Schoolchildren. In Burton, L. (Hrsg.) Which Way?: Social Justice in Mathematics Education, London: Greenwood (209-239)

Busse, Andreas & Borromeo Ferri, Rita (2003). Methodological reflections on a three step design combining observation, stimulated recall and interview. In Kaiser, G. (Hrsg.) Zentralblatt für Didaktik der Mathematik 35 (6) (257-264)

Borromeo Ferri, Rita (2004a). Mathematische Denkstile. Ergebnisse einer empirischen Studie. Hildesheim: Franzbecker.

Borromeo Ferri, Rita (2004b). Vom Realmodell zum mathematischen Modell – Übersetzungsprozesse aus der Perspektive mathematischer Denkstile. In Heize, A. (Hrsg.) Beiträge zum Mathematikunterricht Hildesheim: Franzbecker (109-112)

Borromeo Ferri, Rita (2005). Modellieren – aus kognitiver Perspektive betrachtet. In Henn, Hans-Wolfgang und Kaiser, Gabriele (Hrsg.) Mathematikunterricht im Spannungsfeld von Evolution und Evaluation; Festschrift für Prof. Dr. Werner Blum. Hildesheim: Franzbecker, (31-40)

Borromeo Ferri, Rita (2006). Theoretical and empirical differentiations of phases in the modelling process. In Kaiser, G., Sriraman, B. & Blomhoij, M. (Hrsg.) Zentralblatt für Didaktik der Mathematik 38 (2) (86-95)

Borromeo Ferri, Rita (2007). Modelling from a cognitive perspective: Individual modelling routes of pupils. In Haines et al. (Hrsg.) Mathematical Modelling (ICTMA 12): Education, Engineering and Economics. Chichester: Horwood Publishing (260-270)

Borromeo Ferri, Rita; Leiss, Dominik & Blum, Werner (2007). Ein kognitionspsychologischer Blick auf den Prozess des mathematischen Modellierens. In Beiträge zur Mathematikdidaktik. Hildesheim: Franzbecker.
http://www.franzbecker.de/langfassung/434.pdf

Borromeo Ferri, Rita (im Druck). Teachers’ ways of handling modelling problems in the classroom – what we can learn from a cognitive-psychological point of view. In Bergsten, C. (Hrsg.) Improving quality in mathematics teaching (MADIF5)

Borromeo Ferri, Rita & Kaiser, Gabriele (im Druck). Aktuelle Ansätze und Perspektiven zum Modellieren in der nationalen und internationalen Diskussion. In Eichler, Andreas (Hrsg.) ISTRON-Band 9, Materialien für einen realitätsbezogenen Mathematikunterricht.

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NILS BUCHHOLTZ: Erwerb von Lehrerprofessionswissen im Fach Mathematik ...


Nils BUCHHOLTZ
email: nils.buchholtz(a)uni-hamburg.de

„Erwerb von Lehrerprofessionswissen im Fach Mathematik im Kontext institutioneller Rahmenbedingungen – eine Mixed-Methods-Studie über die Kompetenzentwicklung von Studierenden in der gymnasialen Lehramtsausbildung an verschiedenen deutschen Universitäten“

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ANDREAS BUSSE: Empirische Untersuchung zur Rolle des Sachkontextes bei realitätsbezogenen Mathematikaufgaben


Andreas BUSSE (Ida Ehre Gesamtschule, Hamburg und Universität Hamburg)
email: Andreas.busse(a)hamburg.de

Literaturliste:

BUSSE, A. (2009). Umgang Jugendlicher mit dem Sachkontext realitätsbezogener Mathematikaufgaben. Ergebnisse einer empirischen Studie. Hildesheim, Berlin: Franzbecker.

Englischsprachiges Abstract
It is a widely shared opinion within the scientific and educational community that re¬alistic tasks constitute an essential element in the mathematics classroom. A charac¬teristic feature of this kind of tasks is their embedment in a certain realistic back¬ground, the real world context.
Whilst it seems to be commonly agreed upon that familiar real world contexts usually have a fostering effect on primary school children the situation seems different for teenage students. Members of this age group tend to interpret given real world con¬texts more individually so that possible contextual effects cannot be predicted as eas¬ily for them as they can for younger children.
In the qualitative-orientated empirical study that is to be presented here, a focus is put on how upper secondary students deal with real world contexts. Since these stu¬dents often handle real world contexts in individual ways, a special methodical ap¬proach is necessary. This approach is to allow insight into both, the individual mathematical work on the problem and possible internal processes caused by the real world context. There¬fore a three-step-design consisting of observation, stimulated recall and interview was developed, which enables the researcher to reconstruct different levels of action sepa¬rately although they have taken place simultaneously. This methodical ap¬proach is regarded as a triangulation of methods; consequently, the data analysis takes this aspect into consideration.
It was found that a real world context given in a task is not only interpreted very indi¬vidually but is also dynamic in a sense that the contextual ideas change and develop during the process of working on the task. Furthermore, the data analysis led to four different ideal types of dealing with the real word context: reality bound, integrating, mathematics bound, ambivalent. Based on the theoretical background of situated learning these ideal types can be understood as effects of – often implicitly given – sociomathematical norms concerning the permis¬sible amount of extramathematical reasoning when working on a mathematical problem.
The results of the study show the importance of an individualised view on students' different ways of dealing with real world contexts. Moreover, the relevance of an ex¬plicit teaching of sociomathematical norms in the application and mod¬elling class¬room has to be emphasised.

Deutschsprachige Zusammenfassung
Ausgehend von eigenen Unterrichtserfahrungen mit dem Phänomen, dass die unter¬richt¬liche Behandlung außermathematischer Probleme allein noch nicht die Qualität von Lehr-Lern¬prozessen erhöht, wird in dieser Arbeit einer speziellen Frage reali¬tätsbe¬zogenen Mathematikunterrichts nachgegangen: Welche Rolle spielt der Sach¬kontext bei der Aufgabenbearbeitung?
Die Mehrzahl bisheriger Studien bezieht sich auf Kinder im Grundschulalter. Dabei zeigt sich rela¬tiv einheitlich, dass vertraute Sachkontexte mit guten Leistungen korres¬pondieren. Die wenigen Studien zu älteren Schülerinnen und Schülern ergeben ein weni¬ger ein¬heitliches Bild: Hier treten auch gegenläufige Effekte auf, die Vertrautheit mit dem Sachkontext wird teilweise als hinderlich beschrieben. Das Ziel dieser Unter¬suchung ist, eine vertiefte Einsicht in die indivi¬duellen Umgehensweisen Jugendlicher mit dem Sachkontext realitätsbezogener Auf¬gaben zu gewinnen.
Methodologisch ist die Arbeit innerhalb qualitativer Ansätze verortet und folgt dort dem interpreta¬tiven Paradigma. Die Datenerhebung fand im Rahmen eines dreistufigen Ansatzes bestehend aus Aufgabenbearbeitung, nachträglichem lauten Denken und Inter¬view statt. Mit diesem Vorgehen konnte eine Triangula¬tion ver¬schiedener qua¬litativer Perspektiven und Methoden realisiert werden. Die Aufgaben unterschieden sich sowohl im Sachkontext als auch im Grad der Notwendigkeit, vereinfachende Annahmen zu formulieren.
Die Daten jeder der drei Erhe¬bungsstu¬fen wurden zunächst separat gedeutet. Diese drei Teildeutun¬gen wurden dann interpretierend zu¬sammengeführt. Me¬thodologisch liegt die Separation der Deutungen darin be¬gründet, dass jede Erhe¬bungsstufe eine spezi¬fische Situation darstellt, die Daten einer eigenen Art er¬zeugt; eine bloß additive Zu¬sammen¬legung dieser Daten mit Daten einer anderen Erhebungsstufe ist daher nicht ge¬boten.
Die theoretischen Ansätze des situierten Lernens und der soziomathematischen Normen werden in dieser Arbeit zu¬einander in Beziehung gesetzt. Nach dem Ansatz des situierten Ler¬nens erhält jedes – auch mathematisches – Handeln durch seine soziale und mate¬rielle Umgebung einen spezifischen handlungs¬orientierenden Sinn. Die das mathe¬matische Handeln prägenden Normen – die so¬zio¬mathematischen Normen – sind Teil dieser Umgebung. Verschiedene Um¬gebungen generieren somit verschiedene soziomathematische Normen; in diesem Sinne ist von einer Situiertheit soziomathe¬matischer Normen auszu¬gehen.
Vor diesem theoretischen Hintergrund konnten die Interpretationen der Daten neu geordnet werden. Insbesondere wurde es möglich, Divergenzen zwischen Teildeutungen innerhalb eines Falles als Effekte der Situiert¬heit sozio¬mathematischer Normen zu er¬klären. Es konnte zudem beobachtet werden, dass sich alle Versuchspersonen mit der Frage der Zulässigkeit gewisser Argumentationsweisen – also mit soziomathematischen Normen – auseinandersetzten.
Idealtypisch zugespitzt können vier Typen des Umgangs mit dem Sachkontext unter¬schieden werden: realitätsgebunden (sachkontextuale Argumentation), mathematik¬gebunden (mathematische Argumentation), integrierend (mathematische und sachkon¬textuale Argumentation ergänzen sich) und ambivalent; die Umgehensweise nach dem Idealtyp ambivalent ist dadurch charakterisiert, dass eine realitätsbezogene Aufgabe zwar mit ihren Aspekten Mathematik einerseits und Realität andererseits wahr¬genommen wird, jedoch eine Ambivalenz hinsichtlich der Frage herrscht, welche Argu¬men¬tationsweise zulässig ist. So wird zwie¬spältig agiert: Während intern eine sach¬kontext¬nahe Ar¬gu¬menta¬tion be¬vor¬zugt wird, wer¬den extern ma¬the¬matik¬nahe Be¬grün¬dungen fa¬vo¬ri¬siert; beide Argumentationsweisen bleiben dabei unver¬bunden.
Des Weiteren zeigte sich, dass der angebotene Sachkontext einer realitätsbezogenen Aufgabe individuell sehr unterschiedlich rezipiert wird. Die so entstehenden indivi¬duellen sachkon¬textualen Vor¬stellungen können sich während einer Aufgaben¬bear¬bei¬tung entwickeln, verändern oder neu bilden. Auch impliziert weder die Art der Auf¬gabe noch der spezielle Sachkontext eine bestimmte Umgehensweise mit dem Sach¬kon¬text; es zeigen sich viel¬mehr auch hier indi¬viduell sehr verschiedene Ausprägungen.
Für die schulische Praxis weisen die Ergebnisse der Studie auf die Notwendigkeit hin, die im Zusammenhang mit Mathematischer Modellierung relevanten sozio¬mathema¬tischen Normen – etwa gemeinsam mit der Vermittlung von Meta¬wissen über den Mo¬del¬lie¬rungsprozess – zu explizie¬ren. Weiterhin bietet das Wissen über die Individualität sach¬kontextualer Vorstellungen sowie über die verschiedenen Umgehens¬weisen mit dem Sachkontext Lehrkräften die Möglichkeit, spezifischer auf den einzelnen Schüler oder die einzelne Schülerin einzugehen.

Zur Rolle des Sachkontextes beim Lösen realitätsbezogener Aufgaben
In dieser qualitativ orientierten Studie wird untersucht, welche Rolle der Sachkontext (also der sachlich-reale Hintergrund einer realitätsbezogenen Aufgabe) beim Lösungsprozess spielt. Ziel der Untersuchung ist es, einen Einblick in den individuellen Umgang von Oberstu¬fenschülerinnen und -schülern mit Sachkontexten zu bekom¬men. Um einen angemessen Zugang zum Feld zu erreichen, wurde ein dreistufiges Erhebungsdesign entwickelt, das im Sinne einer Methodentriangulation verschiedene Perspektiven realisiert.
Es zeigt sich, dass die Rezeption des Sachkontextes in hohem Maße individuell ausgestaltet wird und im Laufe der Aufgabenbear¬beitung Verän¬derungen und Entwicklungen unterworfen ist. Es lassen sich vier Idealtypen des Umgangs mit dem Sachkontext unterscheiden: realitätsgebunden, mathematikgebunden, integrierend und ambivalent. Diese Idealtypen können in die Theorie¬ansätze des situierten Lernens und der soziomathema¬tischen Normen eingebettet und durch sie erklärt werden.

Publikationen:
Busse, A. (1998). Trigonometrie im fachleistungsdifferenzierten Mathematikunterricht an der Gesamtschule in Kursen des grundlegenden Niveaus. In: Mathematik in der Schule, 36, 1, 20-31.

Busse, A. (1999). Mathematische Modellbildung aus der Sicht des Subjekts. In: Der mathematische und naturwissenschaftliche Unterricht, 52, 4, 243-245.

Busse, A. (2000). Zum Kontextbegriff in der Mathematikdidaktik. In: Beiträge zum Mathematikunterricht (Tagungsband der 34. Tagung für Didaktik der Mathematik in Potsdam), 137-140. pdf-Dokument

Busse, A. (2001a). Zur Rolle des Sachkontextes bei realitätsbezogenen Mathematikaufgaben. In: Beiträge zum Mathematikunterricht (Tagungsband der 35. Tagung für Didaktik der Mathematik in Ludwigsburg), 141-144. pdf-Dokument

Busse, A. (2001b). How Do Upper Secondary School Students Respond to Contextualised Tasks? First Results of an Empirical Study. In: G. Törner et al. (Eds.), Developments in Mathematics Education in German-speaking Countries. Selected Papers from the Annual Conference on Didactics of Mathematics, Ludwigsburg, March 5-9, 2001, 19-28.
(http://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/e/gdm/2001/Busse.pdf )

Busse, A. (2001c). The role of figurative context in realistic tasks. In: Proceedings of the 25th Conference of the International Group for the Psychology of Mathematics Education in Utrecht/Netherlands, Vol. I, 289. pdf-Dokument

Busse, A. & Kaiser, G. (2003a). Context in application and modelling – an empirical approach. In: Ye, Q., Blum W., Houston S. K. & Jiang, Q. (Eds.), Mathematical Modelling in Education and Culture: ICTMA 10. Chichester: Horwood, 3-15. pdf-Dokument

Busse, A. & Borromeo Ferri, R. (2003b). Agieren, kommentieren, reflektieren - ein Beitrag zur Methodendiskussion in der Mathematikdidaktik. In: Henn, H.-W. (Hg.), Beiträge zum Mathematikunterricht (Tagungsband der 37. Tagung für Didaktik der Mathematik in Dortmund). Hildesheim, Berlin: Franzbecker, 169-172.

Busse, A. & Borromeo Ferri, R. (2003c). Methodological reflections on a three-step-design combining observation, stimulated recall and interview. - In: Zentralblatt für Didaktik der Mathematik, 35, 6, 257-264.

Busse, A. (2005a). Umgehensweisen mit dem Sachkontext – erste Schritte zu einer Typologie. In: Graumann, G. (Hg.), Beiträge zum Mathematikunterricht (Tagungsband der 39. Tagung für Didaktik der Mathematik in Bielefeld). Hildesheim, Berlin: Franzbecker, 151-154.

Busse, A. (2005b) Individual ways of dealing with the context of realistic tasks - first steps towards a typology. In: Zentralblatt für Didaktik der Mathematik, 37, 5, 354-360.

Busse, A. (2005c). Lesekompetenz im Mathematikunterricht. In: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Hg.), Impulse Sekundarstufe I, Lesekompetenz. Hamburg: Behörde für Bildung und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg, S. 33-38.

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ASTRID DESENISS: „Mathematiklernen im Kontext sprachlich-kultureller Diversität“


Astrid DESENISS (Stadtteilschule am See, Hamburg)

email: astrid.deseniss(a)gmx.de

„Mathematiklernen im Kontext sprachlich-kultureller Diversität“ – vorauss. Abgabe 2011

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MARTINA DÖHRMANN: Zufall, Aktien und Mathematik - abgeschlossen 2004


Martina DÖHRMANN (Universität Vechta)

email: martina-doehrmann@uni-vechta.de

Homepage:
"Hompage Prof. Dr. Martina Döhrmann"

Dissertation:
Döhrmann, Martina (2005). Zufall, Aktien und Mathematik: Vorschläge für einen aktuellen und realitätsbezogenen Stochastikunterricht. Franzbecker Verlag. Wiesbaden.

Seit 2010 Professur an der Universität Vechta am IfD - Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, der Mathematik und des Sachunterrichts. Zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin in den TEDS-Projekten bei Prof. Dr. Gabriele Kaiser.

Homepage:
http://www.uni-vechta.de/einrichtungen/wissenschaftliche-einrichtungen/institute-faecher/ifd/mathematik/mitarbeiter-innen/prof-dr-martina-doehrmann/

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WINFRIED EUBA: Vernetzungen in der Mathematik - Unterrichtsvorschläge für die gymnasiale Oberstufe - Abschluss Juli 2011


Winfried EUBA (Gymnasium Sankt-Ansgar-Schule, Hamburg)
email: WEuba(at)t-online.de


Objekt meiner Untersuchung ist ein von mir geleiteter Mathematik-Leistungskurs über die volle Kursdauer vom August 1999 bis zum Juni 2001, also über vier Halbjahre. Der Kurs bestand aus 4 Schülerinnen und 5 Schülern. In den vier Halbjahren wurden die Themen `AnalysisA (1. Halbjahr), `Lineare AlgebraA (2. und zum Teil 3. Halbjahr), `Verbindung der beiden Themen (Rest 3. Halbjahr) und `StochastikA (4. Halbjahr) behandelt. Wegen der Abiturprüfung ist der Zeitrahmen für das 4. Halbjahr deutlich kürzer.
Für die ersten drei genannten Themenbereiche erhielten die Schülerinnen und Schüler als Lernmaterialien von mir speziell ausgearbeitete Manuskripte bzw. Arbeitsblätter, die den Aspekt der Vernetzung besonders berücksichtigten. Das 4. Thema `StochastikA wurde anhand eines vorhandenen Lehrbuches bearbeitet, welches nicht speziell auf den Vernetzungsaspekt eingeht. Zudem habe ich in den anstehenden Klausuren und in den Prüfungsaufgaben zum Abitur versucht, den Vernetzungsaspekt angemessen zu berücksichtigen.
Ausgangspunkt waren Beobachtungen aus der eigenen langjährigen Unterrichtspraxis, die deutlich machten, dass viele Lernende Mathematikunterricht oft als zusammenhanglose Aneinanderreihung neuer Sachverhalte auffassen und Bezüge zu früher behandelten Themen nicht gesehen werden.
Die Ergebnisse der TIMS-Studie (veröffentlicht Frühjahr 1997 und Frühjahr 1998) brachten auch den eben angesprochenen Aspekt in eine breite Öffentlichkeit.
Die Mathematikdidaktik weist seit langem auf die Wichtigkeit von Vernetzung im Mathematikunterricht hin, da Vernetzungen im Wesen der Mathematik liegen. Forschungsergebnisse der Neurophysiologie belegen, dass Vernetzungen der Arbeitsweise des Gehirns angepasst sind.
Studien, wie der Vernetzungsgedanke konkret im Unterricht der Sekundarstufe II umgesetzt werden kann, liegen bisher nicht vor.

Folgende Fragestellungen interessieren mich dabei besonders:

  • Welche Vorstellungen von Mathematik und Mathematikunterricht bringen die Lernenden mit?
  • Hat mein auf Vernetzung ausgerichteter Unterricht entsprechende Auswirkungen (beabsichtigt, unbeabsichtigt)?
Welche Elemente des Unterrichts (einschließlich des hierfür hergestellten Materials) können positiv beurteilt werden, welche bedürfen der Verbesserung?
  • Hat mein Unterricht das Mathematische Weltbild verändert?
Ich plane, für jeden Lernenden hinsichtlich des Mathematik-Unterrichts in den Klassenstufen 12 und 13 `subjektive TheorienA zu rekonstruieren mit der Hoffnung auf Typenbildung.

Es wurden für jede Schülerin und jeden Schüler folgende Daten erhoben:
  • drei Interviews (Februar 2000, November 2000, Mai 2001),
  • mehrere Concept-Maps, insbesondere drei Maps, welche die Grundlage für einen Teil der Interviews darstellten,
  • ein Aufsatz zu Beginn des Kurses u.a. über das Bild von Mathematik,
  • ein Fragebogen zum Abschluss des Kurses,
  • im ersten Jahr Lerntagebücher (nicht von allen geführt)
  • Ergebnisse von Tests bzw. Klausuraufgaben mit Vernetzungsaspekten.

Publikationen:
Vernetzungen in der Mathematik - Unterrichtliche Vorschläge und erste Evaluierung
In: Beiträge zum Mathematikunterricht 2000, S. 185-188, Franzbecker, Hildesheim, 2000 pdf-Dokument

Vernetzung in der Mathematik der gymnasialen Oberstufe
In: Beiträge zum Mathematikunterricht 2001, S. 177-180, Franzbecker, Hildesheim, 2001 pdf-Dokument


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SUSANNE GRÜNEWALD: ....


Susanne GRUENEWALD (Universität Hamburg)
email: susanne.gruenewald@uni-hamburg.de

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SVENJA GRUNDEY: Empirische Untersuchungen zu Beweisfähigkeiten und –fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern der Klassen ...“


Svenja Grundey
Svenja GRUNDEY (Universität Hamburg)
email: s.grundey@gmx.de

Dissertationsthema:
„Empirische Untersuchungen zu Beweisfähigkeiten und –fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern der Klassen 10-12 in Deutschland und Kanada in entwickelten Lernkontexten“ - vorauss. Abgabe Februar 2012.

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CHRISTINE KNIPPING: Beweisprozesse in der Unterrichtspraxis – Vergleichende Analysen von Mathematikunterricht in Deutschland und Frankreich - Dezember 2002 abgeschlossen


Christine KNIPPING (Universität Hamburg)
email: christine.knipping(at)acadiau.ca


Diese Promotion wurde im Dezember 2002 mit der Note "ausgezeichnet" abgeschlossen und mit dem Ditze-Preis ausgezeichnet.

Christine Knipping - übernahm inzwischen eine Stelle als Assistant Professor an der Concordia University Montreal, dann an der Universität Oldenburg eine Juniorprofessur und zur Zeit eine Professuran der Acadia University School of Education in Canada:

"Acadia University School of Education" ;

"Universität Oldenburg"

Die Dissertation ist beim Verlag Franzbecker veröffentlicht.


Beweisprozesse in der Unterrichtspraxis – Vergleichende Analysen von Mathematikunterricht in Deutschland und Frankreich
Alltägliche Unterrichtspraxis von Beweisprozessen im Mathematikunterricht ist bisher in empirischen Untersuchungen kaum untersucht worden. Wie und wozu Beweisprozesse in unterrichtlicher Praxis durchgeführt werden, ist daher Gegenstand der vorliegenden Studie. In ländervergleichenden Analysen von französischem und deutschem Geometrieunterricht werden am Beispiel des Satzes von Pythagoras unterschiedliche Typen von Beweisprozessen in der Unterrichtspraxis herausgearbeitet. Der theoretische Rahmen der Untersuchung basiert auf epistemologischen und didaktischen Arbeiten, die zeigen, dass Wissensentwicklung und –begründung in Beweisen weder voneinander getrennt betrachtet werden können, noch isoliert vom Kontext ihrer Entstehung. Dies legt ein dialektisches Verständnis von Beweisen nahe, das den theoretischen Hintergrund der vorliegenden Arbeit bildet. Dieser Perspektive entsprechend sind in der empirischen Untersuchung sowohl Analysen des mathematischen Kontextes der Beweise in den beobachteten Stunden als auch Argumentationsanalysen der Beweisprozesse durchgeführt worden.
Beide Analysen, die unabhängig voneinander und ohne a priori kulturelle Differenzen anzunehmen, durchgeführt worden sind, haben zur Unterscheidung zweier Typen von Beweisprozessen geführt, welche die beobachteten deutschen und französischen Unterrichtseinheiten in zwei Gruppen teilen. Diese Unterschiede weisen auf zwei verschiedene Arten von Wissensentwicklung und –begründung hin. Der Typ von Beweisprozessen, der ausschließlich in den deutschen Stunden rekonstruiert werden konnte, kann als eine Art kontemplatives Wissensverständnis aufgefasst werden. Der zweite Typ, der in den französischen Stunden gefunden wurde, kann dagegen als diskursives Wissensverständnis charakterisiert werden. Während und durch die Beweisprozesse lernen die Schülerinnen und Schüler so unterschiedliches mathematisches Wissen und verschiedene Wissenspraktiken.
Die Arbeit beginnt mit einem theoretischen Teil (Kapitel 2 und 3), in dem der Stand der Forschung zu Vergleichsstudien und mathematikdidaktischen Arbeiten zum Beweisen in Hinblick auf das Forschungsinteresse der vorliegenden Arbeit diskutiert wird. Insbesondere wird ein vergleichender Ansatz zu Grunde gelegt, der sich an Herangehensweisen neuerer Arbeiten der vergleichenden Erziehungswissenschaft orientiert. Ausgehend von Ergebnissen der mathematikdidaktischen Forschung zum Beweisen werden Ansatzpunkte für die Analyse von Beweisprozessen in der Unterrichtspraxis entwickelt. Dabei wird das dialektische Verhältnis von Wissensentwicklung und begründung in Beweisprozessen theoretisch diskutiert, auch werden notwendige begriffliche Klärungen vorgenommen und damit wird ein theoretischer Rahmen für die Analyse von unterrichtlichen Beweisprozessen geschaffen. In Kapitel 4 wird das methodische Vorgehen der empirischen Untersuchung dargestellt und methodologisch reflektiert. Kontext-Analysen und Argumentations-Analysen werden als getrennte Auswertungsschritte der dokumentierten unterrichtlichen Beweisprozesse entwickelt.
Ergebnisse der empirischen Analysen werden in den Kapiteln 5-8 herausgearbeitet. In Kapitel 5 und 6 werden Beweisprozesse durch ihre unterrichtlichen Kontexte charakterisiert. Es wird ein Überblick über die untersuchten Unterrichtseinheiten und die in ihnen beobachteten Beweise und Aufgaben gegeben (Kapitel 5). Die komparativen Analysen des Gefüges von Satz, Beweis und Aufgaben auf der Ebene der Kontext-Analysen führt schließlich zu idealtypischen Charakterisierungen von zwei Typen von Beweisprozessen (Kapitel 6). Ergebnisse der Argumentations-Analysen der Beweisprozesse werden in Kapitel 7 und 8 vorgestellt. In Kapitel 7 wird eine empirisch begründete Klassifikation von Argumentationen in den beobachteten Beweisprozessen vorgestellt und zwei Formen argumentativer Gesamtstrukturen der unterrichtlichen Beweisprozesse unterschieden. Von diesen Unterscheidungen ausgehend werden in Kapitel 8 zwei Typen unterrichtlicher Beweisdiskurse idealtypisch charakterisiert. Die durch Argumentations-Analysen und Kontext-Analysen gewonnenen idealtypischen Charakterisierungen unterrichtlicher Beweisprozesse werden in Kapitel 9 zusammengefasst und es wird ein Ausblick auf Möglichkeiten anschließender bzw. angrenzender Forschungsfragen gegeben.

Die Dissertation ist im März 2003 unter obigem Titel erschienen im Verlag Franzbecker, Hildesheim, ISBN 3-88120-359-1.

Publikationen:
KNIPPING, Ch. (1999): Les buts de l’enseignement des mathématiques selon la perspective des étudiants d’un lycée franco-allemand. In: Jaquet, F. et al. (Hg.). Actes de la CIEAEM 50, Neuchâtel 1998, S. 100-104.

KNIPPING, Ch. (1999): Deutscher und französischer Mathematikunterricht aus der Perspektive von französischen Schülerinnen und Schülern – eine Fallstudie. In: Neubrand, M. (Hg.). 33. Tagung für Didaktik der Mathematik, Bern 1999, S. 289-292

KNIPPING, Ch. (2000): Different Forms of Proving in Geometry Teaching in France and Germany. In: Ahmed, A. (Hg.) Proceedings of the CIEAEM 51, Chichester, 257-263.

KNIPPING, Ch. (2000): Proof and Proving Processes: Teaching Geometry in France and Germany. In: Weigand, H-G. et al. (Hg.) Developments in Mathematics Education in German-speaking Countries. Selected Papers from the Annual Conference on Didactics of Mathematics, Bern 1999, Verlag Franzbecker, Hildesheim, Berlin, 44-54.

KNIPPING, Ch. (2000): Vergleichende empirische Untersuchungen zum Beweisen im deutschen und französischen Mathematikunterricht - am Beispiel des Satzes von Pythagoras. In: Neubrand, M. (Hg.) Vorträge auf der 34. Tagung der GDM vom 28.Februar bis 3. März 2000 in Potsdam, Franzbecker, Hildesheim, 350-353.

KNIPPING, Ch. (2001): Towards a comparative analysis of proof teaching. In: Heuvel-Panhuizen, v.d. (Hg.) Proceedings of the 25th Conference of the International Group for the Psychology of mathematics education, Bd. 3, Utrecht, 249-256.

KNIPPING, Ch. (2002): Die Innenwelt des Beweisens im Mathematikunterricht - Vergleiche von französischen und deutschen Unterrichtsstunden. In: ZDM 2002 Bd. 34 (6), 249-256.
pdf-Dokument

KNIPPING, Ch. (2003): Vergleichende Empirische Untersuchungen zum Beweisen im deutschen und französischen Mathematikunterricht - am Besipiel des Satzes des Pythagoras. Verlag Franzbecker, Hildesheim, ISBN 3-88120-359-1.

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Claudia Lazarewic: Professionelle Kompetenz von Grundschullehrkräften in der Berufseinstiegsphase



Claudia LAZAREWIC (Universität Hamburg)
email: claudia.lazarewic@uni-hamburg.de

Finanziert durch Stipendium Cusanuswerk.

Kurzbeschreibung:
Im Zuge des Dissertationsvorhabens soll anhand von Fallstudien
aufgezeigt werden, wie sich bezogen auf den Anforderungsbereich,
Lernumgebungen zum Üben von Rechenfertigkeiten bereit stellen und
begleiten zu können, Kompetenz von Grundschullehrkräften in der
Berufseingangsphase beschreiben und strukturieren lässt. Auf der Basis
von Videovignetten wurde ein leitfadengestütztes Interviews mit 13
Lehrkräften aus der Primarstufe geführt, die knapp 2 Jahre
Berufspraxis haben. Dabei wurden Fragen zum eigenen Unterricht sowie
Fragen zu Einstellungen und Wissen gestellt, wodurch es möglich sein
wird, Zusammenhänge zwischen Wissen, Wahrnehmung und Handeln
aufzuzeigen.

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KATJA MAASS: Mathematisches Modellieren im Unterricht der Klasse 7/8 - Dezember 2003 abgeschlossen


Katja MAASS (Universität Hamburg)
email: Katja.Maass(at)ph.freiburg.de



Diese Promotion wurde im Dezember 2003 mit der Note "sehr gut" abgeschlossen.

Katja Maaß ist akademische Rätin an der Ph Heidelberg.


Homepage:
Homepage:
"Hompage Prof. Dr. Katja Maaß"
http://home.ph-freiburg.de/maassfr/index.php/home.html

In einer 15-monatigen Studie (04/01 - 07/02) wurde untersucht, inwieweit die mathematical Beliefs der Schülerinnen und Schüler eines 8. Schuljahres über Mathematik durch Modellierungen von realitätsnahen Problemen im Mathematikunterricht verändert werden können. Zentrale Aspekte dieser Studie waren die Integration von Modellierungsbeispielen in den Schulalltag für einen längeren Zeitraum sowie die explizite Thematisierung des Modellierungsprozesses.
Mit der Studie wurden folgende erkenntnisleitende Fragen bearbeitet:
1. Inwieweit können Modellierungsfähigkeiten bei Lernenden der Sekundarstufe I durch explizites Thematisieren des Modellierungsprozesses auf einer Metaebene gefördert werden?
2. Inwieweit werden die mathematical beliefs durch einen so gearteten Unterricht verändert?
Zur Beantwortung dieser Fragen wurden im Unterricht u.a. Modellierungsbeispiele zu folgenden Fragen durchgeführt: Wie groß ist die Oberfläche eines Porsches? Was sind günstige Handytarife in Abhängigkeit von den Nutzungsgewohnheiten? Ist es möglich, Stuttgart-Degerloch ausschließlich über Sonnenkollektoren mit Warmwasser zu versorgen?
Es handelt sich um eine qualitativ orientierte Studie, die im Wesentlichen auf Hypothesengenerierung zielt. Methodologisch verortet sich die Studie weitgehend in der Grounded Theory. Es wurden verschiedene Erhebungsmethoden verwendet: Tests zu den mathematischen Kompetenzen und zu den Modellierungskompetenzen, Fragebögen zu den mathematical Beliefs, Schülerinterviews, Concept-Maps, Lerntagebücher und Klassenarbeitsaufgaben. Diese Instrumente wurden während und am Ende der Studie eingesetzt. Die Auswertung der verbalen Daten erfolgte durch offenes Kodieren.
Die Ergebnisse zeigen enge Zusammenhänge zwischen den Einstellungen gegenüber den Modellierungsbeispielen und mathematical Beliefs sowie ihrer Veränderung im Verlauf der Studie. Darüber hinaus wurden typische Fehlermuster beim Modellieren deutlich, die auch in Zusammenhang mit den Einstellungen gegenüber den Modellierungsbeispielen zu stehen scheinen.

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MARCUS SCHÜTTE: Sprache und Interaktion im Mathematikunterricht der Grundschule - Juli 2008 abgeschlossen


Marcus SCHÜTTE (Universität Hamburg)
email: Marcus.schuette(at)hanse.net


Dissertation, online:
"Schütte, Marcus (2009): Sprache und Interaktion im Mathematikunterricht der Grundschule"

Dissertation, Print-Version:
Schütte, Marcus (2009): Sprache und Interaktion im Mathematikunterricht der Grundschule - Zur Problematik einer Impliziten Pädagogik für schulisches Lernen im Kontext sprachlich-kultureller PluralitätEmpirische Studien zur Didaktik der Mathematik, Band 1, 216 Seiten, Waxmann, Münster, ISBN 978-3-8309-2133-2



Partizipationsanalysen dialogisch strukturierter Lernprozesse im Mathematikunterricht in der Grundschule unter Berücksichtigung der sprachlich-kulturellen Diversität der Lernenden

Marcus Schütte thematisiert in seiner Dissertation den Zusammenhang von Mathematiklernen und Sprache im Kontext einer sprachlich-kulturell heterogenen Schülerschaft. In der Auswertung von 90 videographierten Unterrichtsstunden kann er hinsichtlich der Verwendung von Sprachmustern und Sprachroutinen unterschiedliche Lehrertypen herausarbeiten. Diese unterschiedlichen Sprachmuster und Sprachroutinen werden stärker den Bedürfnissen von monolingualen Schülerinnen und Schüler gerecht als multilingualen. Insbesondere bei der Einführung neuer mathematischer Begriffe und Methoden greifen die Lehrpersonen auf vermeintlich bekanntes Vorwissen und auf ein gemeinsam geteiltes Sprachverständnis zurück, das bestenfalls bei monolingualen Schülerinnen und Schülern vorausgesetzt werden kann. Indem Marcus Schütte zeigen kann, dass und wie der monolinguale Habitus der Lehrerinnen und Lehrer selbst mathematikbezogene Lehr-Lernprozesse beeinflussen, leistet er einen wichtigen Beitrag zur Erforschung von Bildungsgängen in einer pluralen Gesellschaft.

Die Schülerschaft in deutschen Schulen ist zunehmend durch Mehrsprachigkeit und unterschiedlichen kulturellem Hintergrund geprägt, ohne dass dies im Unterricht – der weiterhin in deutscher Sprache ohne Bezug auf die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Schülerschaft stattfindet – Berücksichtigung findet.
Die vorliegende Untersuchung, die innerhalb des Teilprojektes „Lernprozesse in Mathematik unter Berücksichtigung sprachlich-kultureller Diversität in der Grundschule“ des Graduiertenkollegs „Bildungsgangforschung“ stattfindet, geht daher folgender Fragestellung nach „Wie wirkt sich der sprachlich-kulturelle Hintergrund der Lernenden auf das individuelle Lernen von Mathematik in der Grundschule aus?“
Die Untersuchung ist qualitativ orientiert und verortet sich methodologisch in der „Interpretativen Unterrichtsforschung“.
Ausgangspunkt der Untersuchung ist die konstruktivistisch orientierte These der gemeinsamen Konstituierung von Unterricht durch die Lernenden sowie die Lehrperson.. Durch die Partizipation am Unterrichtsgeschehen gestalten die Grundschulkinder Strukturen des Lerngeschehens weitgehend mit und ermöglichen damit individuelle Lernprozesse. Ziel der hier eingenommenen Forschungsperspektive ist, diese individuellen Lernprozesse im Kontext einer mehrsprachigen Schülerschaft zu untersuchen. Die Untersuchung beschränkt sich aus Kapazitätsgründen auf Kinder mit einem türkischen Migrationshintergrund sowie monokulturell deutsche Kinder. Im Mittelpunkt der Studie stehen Videoaufnahmen im Mathematik- und Deutschunterricht. Des Weiteren wurden methodisch Sprachstandserhebungen, schriftliche Befragungen zum soziokulturellen und sozioökonomischen Hintergrund sowie leitfadengestützte narrative Interviews zum mathematischen Weltbild der Kinder durchgeführt. Letztere dienen als „Interpretationsfolien“ für die im weiteren Vorgehen zu erstellenden Partizipationsprofile in Anlehnung an das partizipationstheoretisches Modell schulischen Lernens von KRUMMHEUER/ BRANDT (2001).
Die Untersuchung schließt an die Konzeption von KRUMMHEUER (2001) an, der die Bedeutung dialogischer Prozesse im Sinne der Koordination mentaler Aktivitäten für den Lernprozess betont. Für ihn ist im Rahmen des Mathematiklernens zentral, inwieweit die Lernenden in das gemeinsame Erzeugen kollektiver Argumentationen einbezogen sind. Der entscheidende lerntheoretische Aspekt ist dabei die zunehmende Autonomie des Kindes in der Kooperation mit Erwachsenen innerhalb eines Argumentationsprozesses. Um den Autonomiezuwachs der einzelnen Lernenden genauer erfassen zu können, entwirft KRUMMHEUER (2001) ein Produktionsdesign. Dieses unterteilt Äußerungen polyadischer Interaktionen in akustische Realisierung, verbale Formulierung und inhaltliche Funktion. Das Produktionsdesign wird für die Untersuchung modifiziert und zur Beantwortung der obigen Fragestellung eingesetzt.

KRUMMHEUER, G./ BRANDT, B.: Paraphrase und Traduktion. Partizipationstheoretische Elemente einer Interaktionstheorie des Mathematiklernens in der Grundschule. Weinheim und Basel 2001.

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BJÖRN SCHWARZ: Strukturelle Zusammenhänge der professionellen Kompetenz von Mathematiklehramtsstudierenden - Abschluss Ende Juni 2011


Björn SCHWARZ (Universität Hamburg)
email: schwarz(at)erzwiss.uni-hamburg.de


Perspektiven der Mathematikdidaktik - Strukturen von Lehrerprofessionswissen

Alles Weitere siehe:
"Homepage Björn Schwarz"

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PETER STENDER: Modellieren in Mathematikunterricht: Entwicklung von Interventionsformen und deren Vermittlung in der Lehrerbildung


Peter STENDER (Universität Hamburg)
email: peter.stender@uni-hamburg.de

Modellieren in Mathematikunterricht: Entwicklung von Interventionsformen und deren Vermittlung in der Lehrerbildung.

BMBF-finanziert


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MAIKE VOLLSTEDT: Sinnkonstruktionen im Kontext schulischen Mathematiklernens in Deutschland und Hongkong - Oktober 2010 abgeschlossen


Maike Vollstedt (Universität Hamburg)
email: vollstedt(a)ipn.uni-kiel.de

(seit 07/2009 Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel)

Homepage:
"Hompage Maike Vollstedt"

Sinnkonstruktionen im Kontext schulischen Mathematiklernens in Deutschland und Hongkong


Die Frage nach dem Sinn schulischen Mathematiklernens wird immer wieder von Schülerinnen und Schülern gestellt; überzeugende Antworten darauf zu finden, stellt eine zentrale Herausforderung für erzieherisches Handeln dar.

Zunächst wurde im Rahmen einer rekonstruktiv-empirischen Studie ein Modell von Sinnkonstruktion aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler entwickelt. Datengrundlage waren fokussierte Interviews, die eine kurze Sequenz nachträglichen lauten Denkens enthielten und die mit jeweils 17 Jugendlichen der 9. und 10. Klassenstufe aus Deutschland und Hongkong geführt wurden. Durch theoretisches Kodieren in Anlehnung an die Grounded Theory konnten 17 verschiedene Sinnkonstruktionsarten rekonstruiert werden. Sie variieren zwischen Pflichterfüllung, dem Wunsch nach kognitiver Herausforderung und dem Erleben sozialer Eingebundenheit. Die Sinnkonstruktionsarten lassen sich hinsichtlich ihrer Bezogenheit auf das Individuum bzw. mathematische Inhalte zu einer Typologie weiterentwickeln, die aus sieben Typen besteht.
Die Anlage der Studie in zwei Orten mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund ermöglicht die Reflexion der landesspezifischen Ergebnisse aus einer kulturellen Perspektive. Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede wurden mittels explorativer statistischer Analysen der relativen Häufigkeiten der jeweiligen Sinnkonstruktionskodierungen jeder Person ermittelt. Für die aufgefundenen Ergebnisse können Erklärungsansätze unter Rückbezug auf den kulturellen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler aufgezeigt werden. Das detaillierte Vorgehen sowie eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse werden in Vollstedt (2011) dargelegt.
Zukünftig ist eine Fortführung der Studie geplant, derart dass Fragebogen-Items entwickelt werden sollen, die eine Erforschung von Sinnkonstruktionen von Schülerinnen und Schülern auf größerer Datengrundlage ermöglicht.

Weitere Projekte:

PISA 2012-Testentwicklung am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel

Veröffentlichungen:

a.) Monographien 2011
Vollstedt, M. (2011). Sinnkonstruktion und Mathematiklernen in Deutsch¬land und Hongkong: Eine rekonstruktiv-empirische Studie. Perspektiven der Mathematikdidaktik: Vol. 2. Wiesbaden: Vieweg+Teubner. [Dissertation]

b.) Zeitschriftenartikel (mit Review)
2007
Kaiser, G., & Vollstedt, M. (2007). Teachers’ Views on Effective Mathematics Teaching: Commentaries from a European Perspective. ZDM - The International Journal on Mathematics Education, 39(4), 341–348.

c.) Sammelbandartikel
2008
Vollstedt, M., & Vorhölter, K. (2008). Zum Konzept der Sinnkonstruktion am Beispiel von Mathematiklernen. In H.-C. Koller (Ed.), Studien zur Bildungs¬gang¬forschung: Vol. 24. Sinnkonstruktion und Bildungsgang (pp. 25–46). Opladen: Barbara Budrich.

d.) Tagungsbandartikel (mit Review) 2011
Vollstedt, M. (angenommen). The impact of context and culture on the construction of personal meaning. In ERME (European Research in Mathematics Education) (Eds.), European Research in Mathematics Education VII. Proceedings of the Seventh Congress of the European Society for Research in Mathematics Education. February 9th - February 13th 2010, Rzeszów (Poland).

2010
Vollstedt, M. (2010). The impact of culture on the construction of personal meaning. In M. M. F. Pinto & T. F. Kawasaki (Eds.), Proceedings of the 34th conference of the International Group for the Psychology of Mathematics Education. Mathematics in different settings (p. 120). Belo Horizonte, Brazil: PME.

2010
Vollstedt, M. (2010). „After I do more exercise I won't feel scared anymore”: An example of personal meaning from Hong Kong. In V. Durand-Guerrier, S. Soury-La¬ver-gne, & F. Arzarello (Eds.), European Research in Mathematics Education VI. Proceedings of the Sixth Congress of the European Society for Research in Mathematics Education. January 28th - February 1st 2009, Lyon (France) (pp. 131–140). Lyon: Institut National de Recherche Pédagogique.

2008
Kaiser, G., & Vollstedt, M. (2008). Pursuing Excellence in Mathematics Classroom Instruction in East Asia: A Personal Commentary From a Western Perspective. In O. Figueras, J. L. Cortina, S. Alatorre, T. Rojano, & A. Sepúlveda (Eds.), Proceedings of the Joint Meeting of PME 32 and PME-NA XXX. July 17-21, 2008 (Vol. 1, pp. 185–188). Morelia, Mexico: Cinvestav-UMSNH.

2007
Vollstedt, M. (2007). The construction of personal meaning: A comparative case study in Hong Kong and Germany. In D. Pitta-Pantazi & G. Philippou (Eds.), European Research in Mathematics Education V. Proceedings of the Fifth Congress of the European Society for Research in Mathematics Education (pp. 2473–2482). Larnaca: Department of Education (University of Cyprus).

e.) Tagungsbandartikel (ohne Review)
2011
Vollstedt, M. (angenommen). Zur Klassifikation verschiedener Sinnkonstruktionsarten – Theoriegeleitete Typen vs. personenbasierte Cluster. In Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (Ed.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2011. Münster: WTM.

2010
Vollstedt, M. (2010). Mathematiklernen zwischen Pflicht, sozialer Ein¬ge¬bun-denheit und kognitiver Herausforderung: Eine kulturelle Reflexion von Ähnlichkeiten und Unterschieden der Sinnkonstruktionen von Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und Hongkong. In Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (Ed.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2010 (pp. 891–894). Münster: WTM.

2009
Vollstedt, M. (2009). „After I do more exercise, I won’t feel scared any¬more“: Sinnkonstruktionen einer Hongkonger Schülerin aus einer kul¬tu¬rel¬len Perspektive. In M. Neubrand (Ed.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2009 (pp. 931–934). Münster: WTM.

2008
Vollstedt, M. (2008). Alles sinnlos! Oder doch nicht?: Sinnkonstruktionen von Hongkonger Schülerinnen und Schülern im Kontext des Mathe¬ma¬tik¬lernens. In É. Vásárhelyi (Ed.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2008 (pp. 777–780). Münster: WTM.

2007
Vollstedt, M. (2007). Sinnkonstruktionen von Schülerinnen und Schülern im Mathe¬ma¬tik¬un¬terricht in Deutschland und Hongkong. In Beiträge zum Mathe¬ma¬tik¬un¬ter¬richt 2007 (pp. 961–964). Hildesheim: Franzbecker.

f.) Rezensionen:
2006 Vollstedt, M. (2006). Bilingualer Unterricht. Pädagogik, 58(10), 52–55.





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KATRIN VORHÖLTER: Förderung von Prozessen der Sinnkonstruktion durch realitätsbezogene Aufgabenstellungen im Mathematikunterricht - Frühjahr 2010 abgeschlossen


Katrin Vorhölter (Universität Hamburg)
email: katrin.vorhoelter (a) uni-hamburg.de


Homepage:
"Katrin Vorhölter"

Förderung von Prozessen der Sinnkonstruktion durch realitätsbezogene Aufgabenstellungen im Mathematikunterricht

Katrin Vorhölter greift die Frage auf, inwieweit die Prozesse der Sinnkonstruktion durch realitätsbezogene Aufgabenstellungen im Mathematikunterricht gefördert werden können. In Diskussionen über die Relevanz des Schulfachs Mathematik wird hervorgehoben, dass viele Phänomene aus Alltag, Umwelt und anderen Wissenschaften durch die Mathematik verständlicher werden bzw. erklärt werden können. In der Dissertation soll daher der Frage nachgegangen werden, inwiefern realitätsbezogene Aufgaben- und Problemstellungen Schülerinnen und Schülern stärkere Einsicht in den Nutzen mathematischer Fragestellungen geben als innermathematische Aufgaben. Dies scheint notwendig, da bisher noch nicht empirisch überprüft wurde, inwiefern solche Argumente für Lernende überzeugend sind oder ob nicht aus der Fachsystematik Mathematik oder der Schönheit der Wissenschaft ebenso überzeugende Sinnangebote resultieren. Dazu soll der Unterricht in zwei 10. Klassen über zweimal zwei Wochen beobachtet und videographiert werden, wobei eine Mischung realitätsbezogener und innermathematischer Fragestellungen behandelt werden soll. Mittels rekonstruktiver Methoden wie nachträglichem lauten Denken, fokussierten Interviews und Lerntagebüchern sollen die individuellen Sinnkonstruktionen der Schülerinnen und Schüler rekonstruiert werden. Darauf aufbauend sollen Typen von Sinnkonstruktionen entwickelt werden, die die individuellen Sinnkonstruktionen bündeln und fokussieren.

Literatur:
Vorhölter, Katrin (im Druck): Modellierungsaufgaben als Sinnangebote für Schülerinnen und Schüler. In: Beiträge zum Mathematikunterricht 2008. Hildesheim: Franzbecker. (online verfügbar unter http://www.mathematik.uni-dortmund.de/ieem/BzMU/BzMU2008/BzMU2008/BzMU2008VORHOELTERKatrin.pdf)

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JENS WEITENDORF: Realitätsbezüge im Analysisunterricht, Unterrichtliche Vorschläge und ihre Evaluation - Oktober 2006 abschlossen


Jens WEITENDORF (Gymnasium Harksheide, Norderstedt)
email: JWeitendorf(at)t-online.de


Die Dissertation Realitätsbezüge im Analysisunterricht, Unterrichtliche Vorschläge und ihre Evaluation ist publiziert im Verlag Franzbecker: texte zur mathematischen forschung und lehre, band 51, 2007, ISBN 978-3-88120-437-8


Eines der Ziele des traditionellen Analysisunterrichts war es, den Schülerinnen und Schülern die Diskussion von Funktionen nahe zu bringen. Dieses Ziel führte im Wesentlichen dazu, Schülerinnen und Schülern, den Umgang mit Termen und Gleichungen zu vermitteln. Begriffsbildungsprozesse und eine damit verbundene Anwendungsorientierung gab es im Allgemeinen nicht. Durch den Einsatz von grafikfähigen bzw. CAS-Rechnern ergeben Funktionsdiskussionen kaum noch einen Sinn. Daraus ergibt sich die Frage, was könnten die Inhalte eines zukünftigen Analysisunterrichts sein. Auf diese Frage versucht meine Dissertation eine Antwort zu geben.
Zum einen wird ein Unterrichtskonzept vorgestellt, in dem die für die Analysis relevanten Begriffe realitätsbezogen eingeführt werden; das heißt, es wird den Schülerinnen und Schülern vor allem das Begriffsumfeld und nicht so sehr die formale mathematische Definition nahe gebracht. Nach der Einführung werden die Begriffe durch weitere realitätsbezogene Aufgaben vertieft. Die dadurch bei den Schülerinnen und Schülern entstehenden Begriffsverständnisse werden im Rahmen der Studie rekonstruiert und durch Typenbildung klassifiziert.

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Realisation: Birgit Anderheggen mit zeta-Redaktionssystem • Letzte Änderung: 15.11.2011