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Der sowohl von Karl Marx als auch von Sigmund Freud beeinflusste Philosoph und Historiker bemühte sich zu zeigen, dass traditionelle Denkmodelle nicht mehr ausreichen, um die neuen Machtstrukturen und Kontrollsysteme der abendländischen Gesellschaft zu erklären. Nach einem Studium der Philosophie und Psychologie an der Pariser École Normale Supérieure wurde Foucault Professor in Clermont-Ferrand und in Vincennes. 1970 erhielt er den Lehrstuhl für Geschichte der Denksysteme am Collège de France. Seine Vorlesungen der siebziger und achtziger Jahre trugen ihm internationale Anerkennung ein. Die Philosophen Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger prägten Foucaults Denken nachhaltig. Von Nietzsches Theorie eines "Willens zur Macht" ausgehend untersuchte Foucault die innerhalb der Gesellschaft und innerhalb der Sprache greifenden Machtstrukturen und die Beziehung zwischen Macht und Individuum. Auch analysierte er die Regeln unterschiedlicher anonymer Diskurse, mit Hilfe derer Wissen systematisiert werden kann. Dabei stellte er einen direkten Bezug her zwischen Wissen und Macht. >>> mehr ![]() |
Vorlesung 1976: Bio-Politik
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I often quote concepts, texts and phrases from Marx, but without feeling obliged to add the authenticating label of a footnote with a laudatory phrase to accompany the quotation. As long as one does that, one is regarded as someone who knows and reveres Marx, and will be suitably honoured in the so-called | |
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Marxist journals. But I quote Marx without saying so, without quotation marks, and because people are incapable of recognising Marx’s texts I am thought to be someone who doesn’t quote Marx. When a physicist writes a work of physics, does he feel it necessary to quote Newton and Einstein? (Foucault 1980, p. 52).* | |
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Thomas Lemke:
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Reiner
Keller: Diskursanalyse (1999) |
Jan
Nikolas Dicke: |
*Power/ Knowledge: Selected Interviews and Other Writings 1972-1977 (ed. C. Gordon). Brighton: Harvester. |