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LEHRE ARCHIV DER LEHRVERANSTALTUNGEN

Lehrveranstaltungen

Naturwissenschaften im gesellschaftlichen Kontext

Robin Bauer
61.217 Proseminar
2st. Di 10-12, Von-Melle-Park 8, Raum W 214b
Beginn: 12.04.2005

Das Seminar führt in die Perspektive der Science Studies ein, einem interdisziplinären Forschungsfeld, dass die u.a. Naturwissenschaften mit soziologischen, philosophischen, politikwissenschaftlichen und historischen untersucht. Somit werden die Naturwissenschaften in ihren gesellschaftlichen Kontext gestellt und erscheinen nicht mehr als „neutral“. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Lehramtsstudierende mit naturwissenschaftlichen Fächern und Studierende der Gender Studies. Es wird kein Vorwissen vorausgesetzt, die Bereitschaft zum Lesen englischsprachiger Texte sollte jedoch vorhanden sein. Scheinbedingung sind regelmäßige, vorbereitete Teilnahme, Übernahme einer Präsentation und das Verfassen einer Hausarbeit. Der Seminarplan ist Ende März unter http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/degendering_science/ einsehbar. Literatur zur Vorbereitung: Ulrike Felt, Helga Nowotny, Klaus Taschwer (Hg): Wissenschaftsforschung – Eine Einführung, Frankfurt/Main 1995. Ethik der Naturwissenschaften am Beispiel der Kategorie Geschlecht

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Fachsozialisation in den Naturwissenschaften – The Making of a Scientist

Helene Götschel
61.210 Hauptseminar
2st. Di 14-16, Von-Melle-Park 8, Raum W 22
Beginn: 05.04.2005

Kommentar:
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Technologieproduzenten der Welt. Doch nur wenige Menschen, und unter diesen sehr viel mehr Männer als Frauen, werden in unserer Kultur zu AkteurInnen der Naturwissenschaft und Technik. Dieses Phänomen wird oft dargestellt als mangelndes Interesse der Schülerinnen und Schüler an diesen Fächern und Berufen, ließe sich aber ebenfalls beschreiben als mangelhafte Attraktivität dieser Forschungs- und Tätigkeitsfelder. Wissenschaftsverständnis, Berufsbilder, Geschlechterrollen, Fachkulturen und Wissenschaftsalltag führen selbst bei angehenden WissenschaftlerInnen zu weiteren Ausschlüssen aus Naturwissenschaft und Technik.
In diesem interdisziplinären Hauptseminar gehen wir schwerpunktmäßig der Frage nach „wie NaturwissenschaftlerInnen gemacht werden“ und welche Fachidentität sie entwickeln. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Facetten dieses Selektionsprozesses wie Studien- und Berufswahl, Initiationsriten oder Studienabbruch. Je nach Interesse der Seminarteilnehmenden ziehen wir auch interkulturelle Vergleiche heran oder lernen Visionen einer „Naturwissenschaft für alle“ kennen.

Voraussetzungen, Arbeitsweise und Scheinvergabe:
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende der Erziehungswissenschaft sowie an Studierende des hochschulübergreifenden Studienprogramms Gender Studies im Hauptstudium. Scheinerwerb ist durch regelmäßige, aktive Mitarbeit, inhaltliche Vorbereitung sowie Referat oder Hausarbeit möglich. Das Seminar ist auf 40 Teilnehmende beschränkt.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

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Gender in Mathematik und Naturwissenschaften – Eine Einführung

Andrea Blunck, Helene Götschel
11.950 Hauptseminar
2st. Mo 14-16, Bundesstraße 55, Geomatikum, Raum 432
Beginn: 04.04.2005

Kommentar:
Einführend lernen wir im Seminar das Wissenschaftsverständnis der Naturwissenschaften kennen und beschäftigen uns mit zentralen Begriffen der Genderforschung (biologische und soziale Geschlechter, Geschlechterrollen, Doing Gender, Geschlechterkonstruktionen). Den Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit wichtigen Forschungsergebnissen aus dem Bereich "Gender Studies zu Mathematik und Naturwissenschaften", die sich aus einer reflektierenden Perspektive mit Biologie und Technologie, aber auch mit Mathematik, Physik und Chemie befassen. Dabei werden wir Ansätze kennen lernen, die auf unterschiedlichen Ebenen den Zusammenhang von Naturwissenschaften und Geschlechterverhältnissen analysieren: mit Frauen in den Wissenschaften, mit der Herstellung von Geschlecht durch Naturwissenschaften, mit den in naturwissenschaftliches Wissen eingeschriebenen Geschlechterverhältnissen und mit der Vorstellung von objektivem Wissen. Die Systematisierung dieser Forschungsansätze ist ebenfalls Gegenstand des Seminars.

Voraussetzungen, Arbeitsweise und Scheinvergabe:
Das einführende interdisziplinäre Seminar richtet sich an Lehramts- und Diplomstudierende sowie an Studierende des hochschulübergreifenden Studienprogramms Gender Studies. Erwartet werden regelmäßige, aktive Mitarbeit und inhaltliche Vorbereitung. Scheinkriterien werden im Seminar besprochen; grundsätzlich ist der Scheinerwerb durch ein Referat oder eine Hausarbeit möglich.

Literatur:
Dorit Heinsohn: Feministische Naturwissenschaftskritik – Eine Einführung. In: Barbara Petersen, Bärbel Mauss: Feministische Naturwissenschaftsforschung. Mössingen-Talheim 1998, S. 14-32. Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

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Ethik der Naturwissenschaften am Beispiel der Kategorie Geschlecht

Robin Bauer
61.217 Proseminar
2st. Di 10-12, Von-Melle-Park 8, Raum W 22.
Beginn: 26.10.2004

Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Lehramtsstudierende mit naturwissenschaftlichen Fächern, Studierende der Naturwissenschaften und der Gender Studies. Das Seminar soll am Beispiel ethischer Fragestellungen in aktuelle Auseinandersetzungen mit den Naturwissenschaften, und dem Wissen, das sie produzieren, einführen. Bei genauerer Betrachtung wird schnell deutlich, dass Geschlecht und Sexualität in einer solchen kritischen Betrachtung eine zentrale Rolle spielen. Dies soll an Themen wie Genetik, Rüstungstechnik, Umwelt- und Tierschutz, Intersexualität u.a. verdeutlicht werden.
Vorkenntnisse in den Naturwissenschaften, Gender Studies oder Ethik werden nicht vorausgesetzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft, gut vorbereitet zu den Sitzungen zu erscheinen. Scheinbedingung ist die Teilnahme an einer Präsentationsgruppe und das Verfassen einer Hausarbeit. Einen Seminarplan und aktuelle Informationen finden Sie ab Anfang Oktober hier im Netz.

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Science Wars - Kontroverse zwischen Naturwissenschaften und Wissenschaftsforschung

Helene Götschel
61.231 Hauptseminar
2st. Mi 14-16 Uhr, Von-Melle-Park 8, Raum W 22.
Beginn: 27.10.2004

Kommentar:
In den neunziger Jahren kam es zwischen Naturwissenschaftlern und Wissenschaftsforschern zu einer Kontroverse um die Frage, wie Naturwissenschaften sinnvoll in Wissenschaft und Öffentlichkeit präsentiert und reflektiert werden sollten. Einige radikale WissenschaftsforscherInnen stellten die Objektivität naturwissenschaftlichen Wissens in Frage und begriffen naturwissenschaftliche Erkenntnis als geprägt durch gesellschaftliche Einflüsse. Einige Naturwissenschaftler, unter ihnen die Physiker Alan Sokal und Steven Weinberg, wehrten sich gegen diesen (vermeintlichen) Angriff auf die naturwissenschaftliche Objektivität und attackierten ihrerseits ganze Forschungsbereiche als intellektuellen Unsinn. In der Veranstaltung werden wir die Positionen dieser Naturwissenschaftler und WissenschaftsforscherInnen kennen lernen und die Entwicklung der Kontroverse, ihre Argumente und Missverständnisse nachzeichnen. Dabei wird ein Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit der feministischen Naturwissenschaftsforschung liegen.

Das Seminar richtet sich an Lehramts- und Diplomstudierende sowie an Studierende des hochschulübergreifenden Studienprogramms Gender Studies. Scheinerwerb ist durch aktive Mitarbeit und Gestaltung einer Seminarsitzung möglich. Das Seminar ist auf 40 Teilnehmende beschränkt.

Als Einführung in die Wissenschaftsforschung empfiehlt sich: Ulrike Feld, Helga Nowotny, Klaus Taschwer: Wissenschaftsforschung. Eine Einführung. Frankfurt/M. u. New York 1995. Weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

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Naturwissenschaftliche Experimente reflektieren

Helene Götschel, Robin Bauer
61.124 Projektseminar/Seminar mit Praxisbezug
2st. Di 14-17 Uhr und n.V., Von-Melle-Park 8, Raum W 22.
Beginn: 06.04.04

Kommentar:
Experimente spielen in der naturwissenschaftlichen Ausbildung in Schule und Hochschule und vor allem in der naturwissenschaftlichen Forschung eine zentrale Rolle. Damit werden Theorien veranschaulicht, Hypothesen überprüft und Fakten geschaffen. Zunehmend reflektieren daher Wissenschaftsforschung und -geschichte, wie das Experimentieren in der modernen Naturwissenschaft zentrale Bedeutung erlangte, wie wissenschaftliche Fakten in den Laboratorien konkret hergestellt werden und welche Rolle dabei historisch-gesellschaftliche Kontexte (z.B. Geschlechterverhältnisse) spielen.

Im Seminar mit Praxisbezug lernen wir zunächst anhand ausgewählter Fallstudien der Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsforschung diese reflektierende Sichtweise kennen. Je nach Interesse der Studierenden wollen wir naturwissenschaftliche Experimente im Schulunterricht, im Praktikum an der Universität sowie im Forschungsalltag beobachten und reflektieren. Nach Möglichkeit werden wir selbst kleine Experimente in Biologie oder Physik durchführen und überarbeiten.

Kriterien für den Scheinerwerb werden im Seminar besprochen; prinzipiell sind Referate, Hausarbeiten oder Protokolle möglich. Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben. Das Seminar ist auf 30 Teilnehmende beschränkt.

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Feministische Wissenschaftstheorien der Naturwissenschaften

Robin Bauer
61.211 Hauptseminar
2st. Di 10-12 Uhr, Von-Melle-Park 8, Raum W 22.

Kommentar:
Sich naturwissenschaftliches Wissen als gesellschaftlich hergestellt vorzustellen ist nach wie vor ungewohnt. So wurden auch die ersten feministischen Theoretikerinnen, die behaupteten, dass gesellschaftliche Machtstrukturen ebenso beim Erkenntnisgewinn in der Physik, Chemie und Biologie wie den der Sozialwissenschaften eine Rolle spielen, und feministische Wissenschaftstheorien entwarfen, bestenfalls ausgelacht. Dennoch gibt es mittlerweile eine Reihe von spannenden alternativen Wissenschaftstheorien zu den Naturwissenschaften aus feministischen Perspektiven, die im Seminar erarbeitet und diskutiert werden sollen, auch unter der Fragestellung ob es eine feministische Erkenntnistheorie oder Wissenschaftstheorie überhaupt geben kann, und was diese konkret für die naturwissenschaftliche Praxis bedeuten kann. Um sich diesen Theorien zu nähern, werden auch Texte bearbeitet, die wichtiges Hintergrundwissen zu den feministischen Theorien bereitstellen.

Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Studierende der Erziehungswissenschaften, der Gender Studies und der Naturwissenschaften. Ich werde den unterschiedlichen Voraussetzungen u.a. dadurch Rechnung tragen, dass wir im Seminar die theoretischen Ansätze immer anhand konkreter Beispiele aus der Biologie, Chemie und Physik betrachten und diskutieren werden.

Scheinbedingungen werden zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.
Ein Ordner mit dem Seminarprogramm und Literatur wird Anfang Oktober im Copyshop Copyteam, Grindelhof, bereitstehen.

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Naturwissenschaften und Geschlechterverhältnisse - Eine Einführung

Helene Götschel
61.201 Proseminar
2st. Do 14-16 Uhr, Von-Melle-Park 8, Raum W 22.
Beginn: 30.10.03

Kommentar:
Einführend lernen wir im Seminar das Wissenschaftsverständnis der Naturwissenschaften kennen und beschäftigen uns mit zentralen Begriffen der Genderforschung (biologische und soziale Geschlechter, Geschlechterrollen, Doing Gender, Geschlechterkonstruktionen). Den Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit wichtigen Forschungsergebnissen aus dem Bereich "Gender und Naturwissenschaften", die sich aus einer reflektierenden Perspektive mit Biologie und Technologie, aber auch mit Physik und Chemie befassen. Dabei werden wir Ansätze kennen lernen, die auf unterschiedlichen Ebenen den Zusammenhang von Naturwissenschaften und Geschlechterverhältnissen analysieren: mit Frauen in den Naturwissenschaften, mit der Herstellung von Geschlecht durch Naturwissenschaften und mit den in naturwissenschaftliches Wissen eingeschriebenen Geschlechterverhältnissen. Die Systematisierung dieser Forschungsansätze ist eben- falls Gegenstand des Seminars.

Arbeitsweise und Scheinerwerb: Das einführende interdisziplinäre Seminar richtet sich an Lehramts- und Diplomstudierende sowie an Studierende des hochschulübergreifenden Studienprogramms Gender Studies. Erwartet werden regelmäßige, aktive Mitarbeit und inhaltliche Vorbereitung, Präsentation eines Teilaspektes aus dem Themenbereich und Erstellung einer Hausarbeit. Das Seminar ist auf 40 Teilnehmende beschränkt.

Literatur: H. Götschel/H. Daduna (Hrsg.): Perspektivenwechsel. Frauen- und Geschlechterforschung zu Mathematik und Naturwissenschaften. Mössingen-Talheim 2001

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Geschichte naturwissenschaftlicher Disziplinen aus einer Frauen- und Geschlechterperspektive

Helene Götschel
61.210 Proseminar
2st. Do 14-16 Uhr, Von-Melle-Park 8, Raum W 22.
Beginn: 24.04.03

Kommentar:
Heute sind uns allen Mathematik, Physik, Chemie usw. als Unterrichtsfächer an Schulen und als Fachbereiche der Universität vertraut. Ein Blick in die Geschichte dieser Disziplinen macht deutlich, dass beispielsweise die mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung für Mädchen erst mit der gesetzlichen Neuordnung des höheren Mädchenschulwesens in Hamburg (1910) staatlich geregelt wurde oder dass sich die Naturwissenschaften bei Neugründung der Universität Hamburg bereits aus der Philosophischen Fakultät gelöst hatten, aber noch bis 1969 in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät zusammengefasst blieben. Im Seminar sollen die Entwicklungen ausgewählter naturwissenschaftlicher Disziplinen näher betrachtet und dabei besonders das Verhältnis von naturwissenschaftlicher Bildung und Geschlecht analysiert werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende der Erziehungswissenschaft und der Gender Studies im Grundstudium. Vorgesehen ist die Arbeit an Texten im Wechsel mit Referaten. Erwartet werden regelmäßige und aktive Teilnahme, die Übernahme eines Impulsreferats oder einer Präsentation sowie die Gestaltung eines Unterrichtsteils.

Literatur: Wird im Seminar bekannt gegeben.

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Science Wars - Kontroverse zwischen Naturwissenschaften und Wissenschaftsforschung

Helene Götschel
61.217 Proseminar
2st. Do 14-16 Uhr, Von-Melle-Park 8, Raum W 22. Beginn: 24.10.02

Kommentar:
In den neunziger Jahren entwickelte sich zwischen Naturwissenschaftlern und WissenschaftsforscherInnen eine internationale, wissenschaftspolitische Kontroverse um die Frage, wer das Recht hat, in legitimer Weise öffentlich über Naturwissenschaften zu sprechen. Einige radikale Wissenschafts-
forscherInnen stellen die Objektivität naturwissenschaftlichen Wissens in Frage und begreifen naturwissenschaftliche Erkenntnis als geprägt durch gesellschaftliche Einflüsse. Einige Naturwissenschaftler, unter ihnen die Physiker Alan Sokal und Steven Weinberg, attackieren ihrerseits ganze Forschungsbereiche als intellektuellen Unsinn. In der Veranstaltung werden wir die Positionen dieser Naturwissenschaftler und WissenschaftsforscherInnen kennen lernen und die Entwicklung der Kontroverse, ihre Argumente und Missverständnisse nachzeichnen. Dabei wird ein Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit der feministischen Naturwissenschaftsforschung liegen. Das Seminar richtet sich an Lehramts- und Diplomstudierende sowie an Studierende des hochschulübergreifenden Studienprogramms Gender Studies.
Scheinerwerb: Aktive Mitarbeit und inhaltliche Vorbereitung; Erarbeitung einer Textinterpretation in Einzel- oder Gruppenarbeit.

Literatur zur Einführung: Ulrike Feld, Helga Nowotny, Klaus Taschwer: Wissenschaftsforschung. Eine Einführung. Frankfurt/M. u. New York 1995

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Naturwissenschaften und Geschlecht

Dorit Heinsohn
61.218 Proseminar
2st. Mi 16-18 Uhr, Von-Melle-Park 8, Raum W 22. Beginn: 23.10.02

Kommentar: Was ist eine Frau, was ist ein Mann? Diese scheinbar trivialen Fragen entpuppen sich bei der genaueren Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Definitionen von Geschlecht als wesentlich kontroverser als zunächst angenommen. Die kritische Auseinandersetzung führt weiter zu der Frage nach dem Einfluss naturwissenschaftlicher Bestimmungen von Geschlechterdifferenzen auf das gesellschaftliche Geschlechterverhältnis und zu der Frage, ob und wie diese wiederum die Entwicklung naturwissenschaftlichen Wissens selbst beeinflusst. Das einführende interdisziplinäre Seminar richtet sich an Lehramts- und Diplomstudierende sowie Studierende des hochschulübergreifenden Studienprogramms Gender Studies. Scheinerwerb: Regelmäßige, aktive Teilnahme und das Schreiben dreier kurzer, über das Semester verteilter Aufsätze.

Literatur zur Vorbereitung: D. Heinsohn: Einführung in die feministische Naturwissenschaftskritik. In: B. Petersen/B. Mauss (Hrsg.): Feministische Naturwissenschaftsforschung. Mössingen-Talheim 1998 (siehe Bibl. FB 06 Sign. J 16/10008 und Bibl. FB 05 Sign. V g 602).

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