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Stipendien durch Stiftungen
- Auswahl der Einrichtungen, die im Bildungssektor aktiv sind: http://bildungplus.forum-bildung.de/templates/imfokus_inhalt.php?artid=336
- Förderprogramme. Studienstiftungen: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=427
- Förderungsmöglichkeiten für ausländische Studierende. Stipendien: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2416
- Stipendien und Finanzierungsmöglichkeiten für Graduierte: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1722
- Stiftungen der Parteien: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=662
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(Shaker Verlag newsletter Mai 2004; Ergänzungen IL:)
Heutzutage wird es immer schwieriger, von
offizieller Seite Mittel für wissenschaftliche Forschungen zu erhalten.
Aber egal, ob es um Dissertationen, Habilitationen oder andere wissenschaftliche
Publikationen geht, es gibt dennoch eine große Anzahl von Institutionen,
Stiftungen, Verbänden etc., die solche Vorhaben finanziell unterstützen.
Wir möchten Ihnen im folgenden Tipps geben, wie Sie für Ihre Zwecke die
richtige Fördermöglichkeit finden.
Inhalt
1. Dissertation
1.1 Stipendien
1.1.1 Landesgraduiertenstipendien
1.1.2 Deutsche Forschungsgemeinschaft
1.1.3 Deutscher Akademischer Austauschdienst
1.1.4 Begabtenförderungswerke
1.1.5 Private Stiftungen
1.2 Steuerliche Vergünstigungen
2. Habilitation
2.1 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
2.2 Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft
3. Ihre Veröffentlichung
4. Neuerscheinungsinformation
1. Dissertation [& Studienstipendien]
Derzeit werden in Deutschland jährlich ca. 24.000 Promotionen abgeschlossen.
Nur ein sehr geringer Teil der Doktoranden erhält eine staatliche Unterstützung.
Für die übrigen Doktoranden heißt dies aber nicht, dass Sie ohne finanzielle
Unterstützung auskommen müssen. Viele Stiftungen vergeben z.B. Promotionsstipendien
oder Zuschüsse für besondere Aufwendungen, z.B. Promotionsstipendien der
Stiftung Bildung und Wissenschaft (Bereiche: Neuere Deutsche Literatur
und Zeitgeschichte ab 1945): http://www.stifterverband.de/pdf/bildung.pdf
1.1 Stipendien
1.1.1 Landesgraduiertenstipendien
Die einzelnen Hochschulen vergeben Landesgraduiertenstipendien, die alle
ähnliche Voraussetzungen beinhalten. Die Stipendiaten müssen ein überdurchschnittlich
gutes Examen abgelegt haben, und die Dissertation muss einen wichtigen
Beitrag für die Wissenschaft erwarten lassen. Die Förderungsdauer beträgt
in der Regel zwei Jahre und kann in einigen Bundesländern um ein weiteres
Jahr verlängert werden. Zur Antragstellung wendet man sich an die Hochschule,
an der man promoviert. Jede Hochschule hat eine bestimmte Anzahl von Stipendien
zur Verfügung und entscheidet über die Vergabe.
1.1.2 Deutsche Forschungsgemeinschaft
Die DFG hat mit derzeit über 300 Graduiertenkollegs an verschiedenen Hochschulen
Einrichtungen geschaffen, die den graduierten wissenschaftlichen Nachwuchs
durch die Beteiligung an der Forschung fördern sollen. Die interdisziplinäre
Ausrichtung ist ein besonderes Merkmal dieser Kollegs. Doktoranden können
Stipendien und zusätzlich Mittel für Reisen, Tagungen etc. beantragen.
Voraussetzung ist auch hier ein sehr gutes Examen und eine Altersgrenze
von 28 Jahren. Das Thema der Dissertation muss zudem zum Thema des jeweiligen
Kollegs passen. Die Förderungsdauer beträgt 2 Jahre plus maximal ein weiteres
Jahr. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.dfg.de.
1.1.3 Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist wohl die bekannteste Förderstelle
für Hochschulabsolventen, die zu einem Forschungsaufenthalt nach Deutschland
kommen. Aber auch Deutsche, die im Ausland Forschungsvorhaben durchführen
wollen, die im Zusammenhang mit ihrer Dissertation stehen können beim
DAAD Stipendien beantragen. Druckkostenzuschüsse für Veröffentlichungen
der Stipendiaten werden vom DAAD ebenfalls gezahlt. Weitere Informationen
finden Sie unter http://www.daad.de.
1.1.4 Begabtenförderungswerke
In Deutschland gibt es 10 Begabtenförderungswerke, die staatliche Zuschüsse
erhalten und damit Stipendien vergeben. Im einzelnen handelt es sich um
die folgenden Stiftungen:
- Konrad-Adenauer-Stiftung (http://www.kas.de)
- Friedrich-Ebert-Stiftung (http://www.fes.de)
- Friedrich-Naumann-Stiftung (http://www.fnst.de)
- Hanns-Seidel-Stiftung (http://www.hss.de)
- Heinrich-Böll-Stiftung (http://www.boell.de)
- Studienstiftung des Deutschen Volkes (http://www.studienstiftung.de)
- Cusanuswerk (http://www.cusanuswerk.de)
- Evangelisches Studienwerk (http://www.evstudienwerk.de)
- Hans-Böckler-Stiftung (http://www.boeckler.de)
- Stiftung der Deutschen Wirtschaft - Studienförderwerk Klaus Murmann
(http://www.sdw.org) [und last not least
- Rosa Luxemburg Stiftung (http://www.rosalux.de)
; Ergänzung IL]
Die Stiftungen haben unterschiedliche Voraussetzung für die Gewährung
von Stipendien. Für genauere Informationen wenden Sie sich am besten direkt
an die einzelnen Stiftungen. Die Förderungsdauer für Promotionsstipendien
liegt in der Regel bei einem Jahr und kann auf ein, evtl. zwei weitere
Jahre verlängert werden.
1.1.5 Private Stiftungen
Neben den staatlichen Stiftungen existieren auch eine Vielzahl privater
Stiftungen, die Stipendien vergeben und Zuschüsse zum Druck von Doktorarbeiten
zahlen. Wichtig für die Beantragung eines solchen Stipendiums ist das
Thema der Dissertation. Die privaten Stiftungen fördern in der Regel nur
Themen, die sich mit dem Schwerpunkt der Stiftung befassen. Einen guten
Überblick über die forschungsfördernden Institutionen finden Sie auf der
Seite http://www.stiftungsindex.de
unter der Rubrik Studienförderung oder in dem Buch "Geld fürs Studium
und die Doktorarbeit. Wer fördert was?" von Dieter Herrmann und Angela
Verse-Herrmann aus dem Eichborn Verlag.
1.2 Steuerliche Vergünstigungen
Kosten, die für die Dissertation entstanden sind gehören zu den Ausbildungskosten
und können als Sonderausgaben abgezogen werden. Pro Jahr kann man bis
zu 920,- Euro geltend machen, oder wenn eine auswärtige Unterbringung
nötig ist bis 1.227 Euro. Ist die Promotion Gegenstand eines Dienstverhältnisses,
dann zählen die Promotionskosten nicht zu den Ausbildungskosten und können
als Werbungskosten unbeschränkt geltend gemacht werden. Einem neuen Urteil
des BFH können die Aufwendungen für eine Promotion als Werbungskosten
in unbegrenzter Höhe abgezogen werden, wenn nachgewiesen werden kann,
dass die Promotion aus beruflichen Gründen erfolgte. Weiterführende Informationen
finden Sie z.B. unter http://www.steuer-sparbuch.de
unter dem Stichwort Promotion.
Postdoc-Stipendien Volkswagen
Stiftung; Alexander von Humboldt-Stiftung: TransCoop-Programm
2005/I http://www.humboldt-foundation.de/de/programme/stip_aus/transcoop.htm
VW-Stiftung: Tandemprogramm zur Förderung der fächerübergreifenden Zusammenarbeit
von Postdoktoranden http://www.volkswagen-stiftung.de/foerderung/index.html
2. Habilitation
2.1 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Forschung an Hochschulen
und öffentlich finanzierten Forschungsinstituten in Deutschland. Sie unterstützt
Vorhaben in allen Bereichen der Wissenschaft. Jeder Forscher mit einer
abgeschlossenen wissenschaftlichen Ausbildung kann einen Antrag auf Förderung
stellen. Neben Stipendien, Sachbeihilfen und Forschungssemestern werden
auch u.a. Kongresse gefördert. Für die Förderung von Habilitationsschriften
ist die DFG besonders geeignet, da man in der Regel promoviert haben muss,
um einen Druckkostenzuschuss beantragen zu können. Näheres unter http://www.dfg.de.
2.2 Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft
Der Förderungsfonds Wissenschaft der VG Wort gewährt Druckkostenzuschüsse
für die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Werke, die wegen ihrer
hohen Spezialisierung sonst nicht erscheinen könnten. Habilitationsschriften
und wissenschaftliche Monographien zu Spezialthemen habe daher eine gute
Chance auf eine Förderung. Über den Antrag zur Förderung entscheidet ein
Ausschuss aus Verlegern und Wissenschaftlern. Näheres unter http://www.vgwort.de.
3. Ihre Veröffentlichung
Wir bieten eine Kombination aus herkömmlicher Buchveröffentlichung und
Online-Veröffentlichung sowie Veröffentlichungen auf CD an. Informieren
Sie sich über unser Publikationskonzept, das wissenschaftlichen Autoren
viele Vorteile bietet, unter http://www.shaker.de/info/
Unter dem Link http://www.shaker.de/info/
finden Sie viele Hinweise zum Layout und zur Formatierung. Hier befindet
sich auch eine genaue Anleitung zur Umwandlung Ihres Manuskripts in eine
PostScript-Datei. Fordern Sie ein unverbindliches Angebot an: http://www.shaker.de/angebot
(Quelle: Shaker Verlag newsletter Mai 2004; Ergänzungen IL)
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